Mit dem SanDisk Professional G-DRIVE 26 TB bietet Western Digital eine externe Speicherlösung für professionelle Anwendungen, bei denen große Datenmengen verarbeitet, gesichert oder archiviert werden müssen. Das Gerät richtet sich vor allem an Anwender aus den Bereichen Medienproduktion, Postproduktion, Fotografie sowie technische und wissenschaftliche Datenverarbeitung.
Technisch handelt es sich um eine 3,5-Zoll-HDD mit 7.200 U/min, die über USB-C (USB 3.2 Gen2 mit 10 Gbit/s) angebunden ist. Die maximalen Transferraten liegen laut Hersteller bei rund 270 MB/s im Schreiben und 260 MB/s im Lesen. Die interne Festplatte basiert auf einer Ultrastar-Enterprise-HDD von Western Digital, was auf eine höhere Belastbarkeit und Zuverlässigkeit gegenüber Consumer-Laufwerken schließen lässt. Mit einem Gewicht von rund 1,36 kg und äußeren Abmessungen ist es klar als Desktoplösung ausgelegt. Die Notwendigkeit eines externen Netzteils unterstreicht dies zusätzlich und so ist das G-DRIVE zwar mobil, aber wohl nur umständlich unterwegs im Zug oder dem Auto nutzbar.
Wie sich das große 26 TB fassende G-DRIVE in der Praxis behaupten kann, klären wir in unserem ausführlichen Review. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen des Artikels!
Zu guter Letzt wollen wir uns bei Hersteller Western Digital für die Bereitstellung des Testmusters bedanken.
Auch an dieser Stelle nochmals eine kurze Erläuterung zum Problem mit Giga- und Gibibyte: Die umgangssprachliche Bedeutung und auch die Angabe der Windows-Betriebssysteme von Gigabyte, entspricht der eigentlichen Bezeichnung Gibibyte, da hier als Umrechnungsfaktor eine, aus der Binärsprache stammende, Zweierpotenz zu Grunde liegt. Diese Umrechnung ist streng genommen aber falsch, da die Bezeichnungen Kilo, Mega, Giga und so weiter, laut dem Internationalen Einheitensystem, auch kurz SI (Système international dunités), als Zehnerpotenzen festgelegt wurden. Somit entspricht eben ein Gigabyte nicht 2^30 Byte, sondern in Wirklichkeit 10^9 Byte; somit werden aus 100 GB eben 95,37 GiB. Größenangaben von zum Beispiel 4,7 GB von DVD-Rohlingen sind deswegen nicht falsch, unter Windows kann man zwar auf Grund jener Tatsache nur 4,37 GB beschreiben, allerdings insgeheim sind dies ja 4,7 GB, da ja hier eben jene Angabe der "falschen" Gigabyte-Größe vorgenommen wurde. Genauso sind die Angaben der Festplattenhersteller korrekte Werte und nicht, wie fälschlicherweise behauptet, Rechenfehler.
SanDisk Professional G-DRIVE 26 TB im Test.
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