Hersteller Sapphire hat als erstes Unternehmen eine so genannte „Vapor Chamber Technology“ für Grafikkarten entwickelt. Mithilfe dieser Technologie soll eine bessere Wärmeabfuhr bzw. Kühlung der Grafikkarte zustande kommen und so auch ein besseres Overclocking ermöglicht werden. Diese Technologie wurde zuvor in der Luft- und Raumfahrtindustrie und in High-End-Server-Anwendungen angewandt und soll zu einer effizienteren und kompakteren Kühlung verhelfen. Diese Technologie funktioniert ähnlich wie das Heatpipe-Prinzip. Ein flüssiges Kühlmittel verdampft bei Hitze und kondensiert wieder nach dem Auftreffen auf eine kühle Oberfläche. Anschließend wird die erkaltete Flüssigkeit weiter zur heißen Oberfläche geleitet. So entsteht ein Kreislauf. Bei der Vapor-X Technologie geschieht das ganze in einer sehr dünnen, ca. 3 mm hohen Dampfkammer (beim Single-Slot-Design). Das Prinzip funktioniert aber mit einer wesentlich niedrigeren Temperatur als beim Siedepunkt, weil in der Kammer ein Unterdruck erzeugt wurde. Die Sapphire HD 4890 Atomic Editon, Toxic Edition und die Vapor-X-Modelle nutzen diese Technik. Wir haben uns das Vapor-X-Modell der Sapphire HD 4890 Familie mit 1 und 2 GB genauer angesehen und in einem ausführlichen Test beleuchtet. Dabei gehen wir nicht nur auf die 3D-Leistung der Karte ein, sondern überprüfen im Detail die Leistungsaufnahme, die Temperaturen und die entstehende Geräuschentwicklung. Wir wünschen wie immer viel Spaß beim Lesen!
Bevor wir jedoch zu unserem ausführlichen Artikel kommen, möchten wir uns bei Hersteller Sapphire bedanken, der so freundlich war, uns das Testsample zur Verfügung zu stellen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.

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