ARTIKEL/TESTS / Auf Hochtouren: 500 GB Festplatten im Test

Benchmarks: Erster Teil

Im Folgenden haben wir nun die von uns ermittelten Messwerte der Benchmarks aufgelistet. Auf dieser Seite finden Sie den synthetischen Benchmark, der die I/O Performance wiederspiegelt.1 Angaben zur Temperatur sowie der durchschnittlichen Zugriffszeit und der Burst Rate befinden sich auf Seite 6.

I/O Performance

Die Transferleistung einer Festplatte ist stets von der internen Datenrate abhängig, d.h. also der Geschwindigkeit, mit der Daten von Speichermedium zu Schreib-/Lesekopf bzw. umgekehrt übertragen werden. Daher ist die tatsächliche Datentransferrate meist

deutlich geringer

als die maximale (auch als externe Datentransferrate) bezeichnete Transferrate des Controllers (bei einem Serial-ATA 2 Interface 300MB/s). Die Größe der Zuordnungseinheit auf dem Datenträger hat

keinen

Einfluss auf die Messergebnisse synthetischer Benchmarks. Wir haben daher die Standardeinstellung gewählt.2

Die durchschnittlichen Datentransferraten haben wir weiter unten übersichtlich dargestellt - grün markiert sind die Testkandidaten, blau gekennzeichnet haben wir drei 2,5"-Laufwerke (u.a. auch eine Hybrid-Festplatte mit 256 MByte zusätzlichem Flash-Speicher) sowie eine SSD, die hier eine ungefähre Einordnung der ermittelten Werte erlauben. Rot markiert sind die beiden besten Laufwerke.3

Durchschnittliche Transferrate
Samsung HD501LJ SpinPoint T166
69,6
Western Digital Caviar SE16 WD5000AAKS
69,0
Hitachi Deskstar T7K500 HDT725050VLAT80 (PATA)
66,7
Seagate ST3500830A Barracuda 7200.10 (PATA)
64,7
Hitachi Deskstar T7K500 HDT725050VLA360
64,2
Seagate ST3500630A Barracuda 7200.10 (PATA)
63,8
Seagate ST3500630NS Barracuda ES
62,4
Seagate ST3500630AS Barracuda 7200.10
59,8
Samsung Flash Solid State Disk (32 GB)
49,8
Samsung HM250JI SpinPoint M80
37,8
Samsung HM160JI SpinPoint M80S
37,0
Samsung HM16HJI (H-HDD)
36,0
Angaben in MB/sec (mehr ist besser)

1 Nähere Informationen zum Testablauf finden Sie auf Seite 2.

2 In unseren nächsten Testreihen werden wir unsere Benchmarkpraxis ändern und dann auch auf die Größe der Zuordnungseinheiten detaillierter eingehen.

3 Um Messfehler zu minimieren wurden die jeweiligen Benchmarks mehrfach ausgeführt. Dennoch weisen wir darauf hin, dass sich systemspezifisch Abweichungen von unseren Testwerten ergeben können. Zudem ist lediglich der

relative

Unterschied zwischen den Ergebnissen als Vergleichskriterium zu berücksichtigen.

Autor: Andreas Venturini
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