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ARTIKEL & TESTS / SATA3-SSD: Plextor PX-256M2S im Test

Vorwort

In den letzten Monaten haben immer mehr Unternehmen den noch relativ jungen Markt der Solid State Drives für sich entdeckt. So auch Hersteller Plextor, der sich bislang vor allem durch optische Laufwerke einen Namen machte. Zu Beginn des Jahres 2011 kündigte man schließelich eine neue SSD-Familie aus eigenem Hause an, die wenige Wochen später bereits in den Regalen der Händler liegen sollte. Die Plextor M2S-Serie 2,5 Zoll SSDs ist in den Kapazitäten 64, 128 und 256 Gigabyte erhältlich und basiert auf Controller-Technologie von Marvell, gepaart mit NAND-Flashspeicher aus den Fabriken von Toshiba. Als Interface kommt bei der gesamten Serie SATA3 mit 6 Gbps Übertragungsgeschwindigkeit, das die nötige Bandbreite zur Verfügung stellen soll, zum Einsatz. Was das neue SSD-Lineup von Plextor sonst noch zu bieten hat und wie sich die Laufwerke im direkten Vergleich mit namhafter und etablierter Konkurrenz schlagen können, klären wir auf den nun folgenden Seiten anhand des 256 GB Exemplars PX-256M2S. Wir wünschen Ihnen wie immer viel Spaß beim Lesen!

Zu guter Letzt wollen wir uns bei Hersteller Plextor für die Bereitstellung des Musters bedanken.

Hinweis: Auch an dieser Stelle nochmals eine kurze Erläuterung zum Problem mit Giga- und Gibibyte: Die umgangssprachliche Bedeutung und auch die Angabe der Windows-Betriebssysteme von Gigabyte, entspricht der eigentlichen Bezeichnung Gibibyte, da hier als Umrechnungsfaktor eine, aus der Binärsprache stammende, Zweierpotenz zu Grunde liegt. Diese Umrechnung ist streng genommen aber falsch, da die Bezeichnungen Kilo, Mega, Giga und so weiter, laut dem Internationalen Einheitensystem, auch kurz SI (Système international dunités), als Zehnerpotenzen festgelegt wurden. Somit entspricht eben ein Gigabyte nicht 2^30 Byte, sondern in Wirklichkeit 10^9 Byte; somit werden aus 100 GB eben 95,37 GiB. Größenangaben von zum Beispiel 4,7 GB von DVD-Rohlingen sind deswegen nicht falsch, unter Windows kann man zwar auf Grund jener Tatsache nur 4,37 GB beschreiben, allerdings insgeheim sind dies ja 4,7 GB, da ja hier eben jene Angabe der "falschen" Gigabyte-Größe vorgenommen wurde. Genauso sind die Angaben der Festplattenhersteller korrekte Werte und nicht, wie fälschlicherweise behauptet, Rechenfehler.

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Autor: Stefan Boller, Patrick von Brunn
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