NEWS / Alienware: Weitere Infos zur ALX-Serie

19.05.2004 06:30 Uhr

Wir hatten bereits diese Woche (Link) über die Alienware ALX-Serie mit zwei PCI Express Grafikkarten berichtet, welche durch gemeinsames Arbeiten wohl erstmal jeden FPS-Rekord brechen werden. Nun haben die Jungs von X-bit labs aber weitere Informationen zu dem neuen "Super PC" zu Ohren bekommen.

Als Chipsatz wird der für Server und Workstations gedachte E7525 (Tumwater) zum Einsatz kommen, welcher zwei PCI Express Steckplätze (x16) unterstützt. Allerdings gilt auch hier besser protzen als kleckern und so können auch zwei Prozessoren eingesetzt werden, wobei man dann beispielsweise zwei teure Xeon CPUs verwenden müsste. Weiterhin kommt der Chipsatz mit DDR2-Speicher zurecht, unterstützt Serial-ATA und hat ebenfalls "normale" PCI Express Steckplätze. Alienware war natürlich nicht dumm und hat sich das entsprechende Mainboard schon patentieren lassen.

Des Weiteren haben sich schon viele die Frage gestellt, wie das ganze mit den beiden Grafikkarten überhaupt funktionieren soll. Alienware verwendet dazu die spezielle Video-Array-Technik, welche das Bild in eine obere und untere Hälfte teilt und jede Grafikkarte dann ihren entsprechenden Teil berechnet. Der Clue an der Sache ist aber zusätzlich das "Predictive Load Balancing". So können auch zwei unterschiedlich Grafikkarten wie beispielsweise eine ATi X800 Pro und eine Nvidia 6800 Ultra verwendet werden, welche dann je nach Leistung mehr oder weniger von der Bildhälfte berechnen.

Kommen wir nun noch zum eher unangenehmen Teil der Alienware ALX-Serie, dem Preis. Betrachtet man allein schon einmal die zwei Grafikkarten, das Mainboard mit dem E7525 Chipsatz, den DDR2 Speicher und den Prozessor wären wohl einige PCs von Liebermann noch günstig dagegen. Aber warum sollte ein Hersteller solch ein "Projekt" umsetzen, wenn es keine Kunden dafür geben sollte. Sicherlich werden sich die meisten Besucher unserer Seite wohl dann doch eher für einen Kleinwagen als für den Alienware PC entscheiden. In ein paar Wochen werden wir aber sicherlich einen genaueren Preis wissen...

Quelle: ComputerBase, Autor: Christoph Buhtz
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