Intel wusste bereits mit den ersten X25-Modellen zu überzeugen und konnte mit der Postville-Generation wiederum eine gute Duftmarke auf dem Markt der Flash-basierten Laufwerke hinterlassen. Die Gerüchteküchen waren bereits in den ersten Wochen des Jahres bezüglich der nächsten Generation Intel Solid State Drives hochgekocht, bevor es dann Ende Februar endlich soweit war: Intel stellte mit der SSD-510-Serie seine ersten SATA3-Laufwerke mit schneller SATA-6-Gpbs-Schnittstelle vor. Zwar hat man auf einen eventuell erwarteten 2x-nm-Shrink der NAND-Chips aus eigenem Hause verzichtet, doch gibt es bei den 510er Modellen eine nicht unbedingt zu erwartetende Neuerung: Erstmals setzt man nicht auf die eigens entwickelten Controller-Chips, sondern kauft diese bei Marvell zu und konzentriert sich nun auf die Entwicklung der Firmware.
Was sich im Vergleich zu den Vorgängern sonst noch getan hat und wie sich das 120 GB-Modell der Intel SSD 510 in der Praxis schlagen kann, entnehmen Sie unserem ausführlichen Artikel! Wir wünschen Ihnen wie immer viel Spaß beim Lesen der folgenden Seiten!
Zu guter Letzt wollen wir uns bei Hersteller Intel für die Bereitstellung des Musters bedanken.
Hinweis: Auch an dieser Stelle nochmals eine kurze Erläuterung zum Problem mit Giga- und Gibibyte: Die umgangssprachliche Bedeutung und auch die Angabe der Windows-Betriebssysteme von Gigabyte, entspricht der eigentlichen Bezeichnung Gibibyte, da hier als Umrechnungsfaktor eine, aus der Binärsprache stammende, Zweierpotenz zu Grunde liegt. Diese Umrechnung ist streng genommen aber falsch, da die Bezeichnungen Kilo, Mega, Giga und so weiter, laut dem Internationalen Einheitensystem, auch kurz SI (Système international dunités), als Zehnerpotenzen festgelegt wurden. Somit entspricht eben ein Gigabyte nicht 2^30 Byte, sondern in Wirklichkeit 10^9 Byte; somit werden aus 100 GB eben 95,37 GiB. Größenangaben von zum Beispiel 4,7 GB von DVD-Rohlingen sind deswegen nicht falsch, unter Windows kann man zwar auf Grund jener Tatsache nur 4,37 GB beschreiben, allerdings insgeheim sind dies ja 4,7 GB, da ja hier eben jene Angabe der "falschen" Gigabyte-Größe vorgenommen wurde. Genauso sind die Angaben der Festplattenhersteller korrekte Werte und nicht, wie fälschlicherweise behauptet, Rechenfehler.
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