Die Wooting one Tastatur: kompakt, vielseitig, teuer.
Nachdem wir die Wooting one einem ausgiebigen Praxistest unterzogen haben, kommen wir nun zu einem abschließenden Fazit des Tests.
Alles in Allem hat die kompakte TKL-Tastatur von Wooting einen sehr soliden Eindruck hinterlassen, auch wenn sie kleinere Schwächen offenbart. Das Alleinstellungsmerkmal ist aktuell die Tastenmechanik – jeder Taster erkennt 256 Druckstufen. Dadurch können wie auf Gamepad und Joystick z. B. über die XInput-Schnittstelle dosierte Eingaben an das jeweilige Spiel übermittelt werden. Dosiertes Gasgeben, Lenken und Bremsen sind plötzlich auch ohne extra Gamepad am PC möglich – wenn auch durch den geringen Hub der Tasten nicht ganz so gut wie beim Vorbild. Außerdem steht der Sache noch die komplexere Einrichtung im Wege – simples Plug and Play gibt es nicht und auch nicht alle Spiele kommen mit der gleichzeitigen Verwendung von Gamepad (bzw. Wooting one über XInput) und Maus zugleich zurecht. Funktioniert aber alles wie gewünscht, kommt es zu einem neuartigen Gefühl auf der Tastatur.
Ihre Stärken hat die Wooting one außerdem in der äußerst kompakten Bauform, den vielseitigen Beleuchtungsoptionen, den optisch-mechanisch Flaretech-Schaltern (welche für ein sehr sanftes Klick- und Druckgefühl sorgen), der guten Qualität und den vielen Einstellungsmöglichkeiten wie die Tiefe des Auslösepunktes der Tasten. Lediglich die suboptimale Ausleuchtung der Tasten und der leichte Spielraum ebendieser trüben das Gesamtbild leicht. Dazu kommt allerdings auch der hohe Preis. Wer auf einen Nummernblock nicht verzichten kann, muss auf den ähnlichen Nachfolger der Wooting one, die Wooting two warten. Nach unserem längeren Praxistest können wir der Wooting one jedenfalls gute Spieletauglichkeit bescheinigen – auch schon ohne die Analog-Profile.
Wer sich für die Wooting one interessiert, kann diese ab rund 145 Euro käuflich erwerben (Quelle: Geizhals.de, Stand: 03/2019). Verfügbar ist die Tastatur mit linearen und taktilen Schaltern und wahlweise auch mit QWERTZ- oder QWERTY-Tastenlayout.
Samsung erweitert sein SSD-Portfolio um die neue SSD 990. Die NVMe-SSD mit PCIe-4.0-Schnittstelle richtet sich an Gamer, Content Creator und...
Strukturierte Verkabelung am PC-Arbeitsplatz lohnt sich wieder, weil aktuelle Mainboards, NAS-Systeme und Switches längst über Gigabit hinausgehen – und WLAN...
Die Debatte um KI-Kennzeichnung und ähnliche Regulierungsmaßnahmen zeigt ein grundlegendes Problem der digitalen Politik: Gute Absichten reichen nicht aus, wenn...
Wer eine Handyhülle selbst gestalten möchte, lädt im Online-Konfigurator eines Anbieters ein eigenes Foto oder Design hoch und erhält eine...
Fehler bei Unterwasserkameras können einen aufregenden Tauchgang, Schnorchelausflug oder Schwimmbadbesuch schnell in eine Sammlung unbrauchbarer Bilder verwandeln. Anfänger erwarten oft,...
Ganz gleich, ob es sich dabei um Audio- und Videoschnitt, Fotobearbeitung, Live-Streaming oder Office dreht, Loupedeck will das richtige Gadget dafür haben. Mehr dazu in unserem ausführlichen Praxistest des Loupedeck Live S.
Der BackSupport B10 Bürostuhl von FlexiSpot ist im unteren Preissegment für richtige Bürostühle angesiedelt. Verstellbare Kopfstütze, Lendenwirbelstütze, multifunktionale Griffe usw. sind mit dabei. Wir wollen sehen, was er kann.
Der deutsche Tastatur-Spezialist Cherry, hat ein breites Portfolio an Tastaturen, unter anderem auch für Spieler. Wir testen mit der CHERRY G80-3000N und der CHERRY MX 10.0N RGB zwei Vertreter.