Die meisten Mac-Nutzer machen sich keine großen Gedanken um Backups, da sie ganz genau wissen, dass die Time Machine automatisch und zuverlässig Sicherungskopien erstellt. Dennoch ist sie nicht für jeden Anwendungsfall die beste Lösung. Eine wesentliche Schwäche ist etwa die relativ geringe Geschwindigkeit bei umfangreichen Backups. Welche fünf Methoden eine Alternative darstellen, zeigen wir hier.
Nicht alle Tools erstellen Sicherungskopien auf dieselbe Art und Weise. Während einige in die Cloud sichern, nutzen andere externe Laufwerke und wiederum andere klonen das gesamte System. In jedem Fall sind Tools eine bewährte Methode, um Backups automatisiert durchzuführen. Mit ihnen kann jeder ein MacBook Backup erstellen, ohne über technisches Fachwissen zu verfügen. Die meisten Tools bieten kostenlose Testversionen, sodass Nutzer die Funktionen in aller Ruhe ausprobieren können, bevor sie sich für eine kostenpflichtige Vollversion entscheiden.
Backups in der Cloud gehören mittlerweile zu den bequemsten Sicherungsmethoden. Im Grunde reicht es bereits aus, wichtige Ordner zu synchronisieren, damit alle Dateien automatisch gesichert werden können. Das erspart uns eine manuelle Sicherung, erhöht aber gleichzeitig den genutzten Speicher. Wer nicht aufpasst, hat schnell sein gesamtes Kontingent verbraucht und muss zusätzlichen Speicherplatz nachkaufen. Die Cloud-Lösungen für Macs unterscheiden sich stark im Hinblick auf Abrechnungsmodelle, Funktionsweisen und Leistungsumfang. Es lohnt sich daher, die eigenen Kriterien sorgfältig abzuwägen und erst dann eine Kaufentscheidung zu treffen. Für die meisten Nutzer ist ein spezialisierter Cloud-Backup-Dienst die beste Lösung.
Es gibt Backup-Alternativen zur klassischen Time Machine. (Bildquelle: pexels.com)
In der Vergangenheit wurden größere Backups fast immer auf externen Datenträgern abgespeichert. Mittlerweile gibt es dank der Cloud und schneller Netzwerkspeicher gute Alternativen, aber physische Datenträger bleiben weiterhin ein unverzichtbarer Bestandteil jeder Backup-Strategie. Lokale Backups auf externen Festplatten wie HDD oder SSD punkten mit voller Datenkontrolle, weswegen sie für viele Experten zu den schnellsten und zuverlässigsten Methoden für Sicherungskopien gehören. SSDs werden HDDs normalerweise vorgezogen, da sie deutlich höhere Schreibgeschwindigkeiten bieten. Zudem sind sie unempfindlicher gegenüber Stößen. Der Vorteil von HDDs ist der geringere Preis.
Für die meisten Menschen ist ein Network Attached Storage (NAS) überdimensioniert, aber wer eine zentrale Speicherlösung mit viel Flexibilität sucht, findet mit NAS eine äußerst leistungsfähige Option. Die Besonderheit an einem NAS ist, dass es nicht einfach nur an einen Mac angeschlossen wird, sondern im gesamten Netzwerk arbeitet. Dadurch können Backups für mehrere Geräte automatisch, gleichzeitig und ohne direkte Kabelverbindung durchgeführt werden. Um ein NAS erfolgreich einzurichten, braucht es neben passender Hardware wie Festplatten auch einen leistungsfähigen WLAN-Router.
Selbst die alten Macs verfügen über mehrere Anschlüsse für Zubehör, um wichtige Dateien via USB-Sticks oder SD-Karten zu sichern. Für komplette Backups sind solche manuellen Kopien nur bedingt geeignet, da das manuelle Verschieben von Dateien sehr zeitaufwendig ist. Bei der Geschwindigkeit kommt es ganz auf das verwendete Medium und den Anschluss an. Moderne USB-Sticks sind in der Regel um ein Vielfaches schneller als klassische SD-Karten. Dafür punkten SD-Karten mit einer kompakten Form sowie der Kompatibilität mit integrierten Kartenlesern.
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