ad-banner

ARTIKEL & TESTS / Praxistest MOVA LiDAX Ultra 1000 AWD

Praxiseinsatz / Vergleich mit Navimow i108

Der MOVA LiDAX Ultra 1000 AWD zeigte sich im ersten Praxiseinsatz als erstaunlich unkomplizierter Mähroboter. Der Aufbau war dank des übersichtlichen Quick Start Guides schnell erledigt, denn für die Inbetriebnahme braucht es im Grunde nur eine gerade Fläche für die Basisstation und einen Stromanschluss. Auch die Kartierung der Rasenfläche ging zügig von der Hand. Die Begrenzung wird wie gewohnt durch das Abfahren der Kanten angelegt, was im Test ohne größere Hürden funktionierte und den Einstieg angenehm einfach machte.

Beim Mähverhalten hinterließ der MOVA einen gemischten, aber insgesamt positiven Eindruck. Besonders stark ist die Traktion: Selbst auf unebenem Untergrund kam der Roboter zuverlässig voran, wo ein Navimow i108 gelegentlich hängen bleibt. Der Preis dafür ist allerdings sichtbar: Die Räder nehmen deutlich mehr Dreck und Lehm auf.

Der MOVA LiDAX Ultra 1000 AWD im Vergleich mit unserem Navimow i108.

Der MOVA LiDAX Ultra 1000 AWD im Vergleich mit unserem Navimow i108.

Auf der Ladestation findet der Mäher seinen Platz.

Auf der Ladestation findet der Mäher seinen Platz.

Sicher verstaut und bereit zum Aufladen.

Sicher verstaut und bereit zum Aufladen.

Weniger überzeugend war für uns im Test das Verhalten an Kanten. Hier fährt der MOVA etwas zu vorsichtig und bleibt öfter auf Abstand, als man es sich wünschen würde. Möglicherweise liegt das an den Büschen im Testgarten, die vom LiDAR erkannt und als nicht befahrbar gewertet werden. Im direkten Vergleich wirkt der Navimow i108 an manchen Stellen näher an der Kante.

Bei der Hinderniserkennung wurde bewusst zurückhaltend getestet, da im Vordergrund ein gleichmäßiges Schnittbild stand und nicht das Stoppen wegen Kleinigkeiten wie Löwenzahn. Interessant ist aber, dass der MOVA durch seine Bauhöhe unter niedrigen Büschen mehr Platz benötigt als der Navimow i108. Dort, wo der Navimow noch unter niedrigere Blätter fährt, bleibt der MOVA
eher außen vor.

Das Display und die Bedienelemente am Mäher.

Das Display und die Bedienelemente am Mäher.

Das Mähverhalten war insgesamt gemischt.

Das Mähverhalten war insgesamt gemischt.

Die App-Bedienung machte insgesamt keinen großen Unterschied zum Navimow i108. Praktisch ist aber die zusätzliche Sicherheitsfunktion, bei der der MOVA gezielt zu bestimmten Punkten fährt und Fotos aufnimmt. Das lässt sich sogar zeitgesteuert nutzen, etwa im Urlaub.

Der größte Kritikpunkt ist allerdings die Lautstärke. Während der Navimow i108 fast geräuschlos über die Fläche gleitet, erzeugen die Allradmotoren des MOVA ein deutliches Brummen, das man klar wahrnimmt. Das macht ihn nicht unangenehm im Sinne eines lauten Benziners, aber eben auch nicht unauffällig.

Für unsere Test-Rasenfläche benötigte der Navimow insgesamt 198 Minuten und hatte anschließend noch 43 Prozent Akkuleistung – der Tagesverbrauch betrug 0,26 kWh. Das MOVA-Gerät war bereits nach 117 Minuten mit seiner Arbeit durch und hatte anschließend noch 54 Prozent Restakku. Der Energieverbrauch für diesen Tag lag bei 0,38 kWh. Interessant ist auch das Ladeverhalten des LiDAX Ultra 1000 AWD, das gepulst verläuft. Im Vergleich ist die Ladeleistung des Navimov über die Dauer der Ladung quasi konstant.

Ladeleistung LiDAX Ultra 1000 AWD.

Ladeleistung LiDAX Ultra 1000 AWD.

Ladeleistung Navimow i108.

Ladeleistung Navimow i108.

Autor: Patrick von Brunn, Stefan Boller
Samsung Odyssey OLED G6 G60SF im Test
Samsung Odyssey OLED G6 G60SF im Test
Odyssey OLED G6 G60SF

Mit dem Odyssey OLED G6 G60SF bietet Samsung einen QD-OLED Gaming-Monitor mit schnellem 500-Hz-Panel und WQHD-Auflösung an. Wir haben den 27 Zoll großen Monitor auf Herz und Nieren geprüft.

Dreo AC516S mobile Klimaanlage im Test
Dreo AC516S mobile Klimaanlage im Test
Dreo AC516S

Heute testen wir die mobile Klimaanlage Dreo AC516S, die für Räume von bis zu 40 m² geeignet ist. Das Gerät kann nicht nur kühlen, sondern beispielsweise auch die Luft entfeuchten. Mehr dazu im Test.

Philips 3000 Series 34B2U3600C im Test
Philips 3000 Series 34B2U3600C im Test
Philips 3000 Series 34B2U3600C

Mit dem 34B2U3600C bietet Philips einen 34 Zoll Curved Monitor für professionelle Nutzer an. Das Gerät bietet ein VA-Panel mit 1500R-Krümmung und bis zu 120 Hz Bildwiederholrate. Mehr dazu in unserem Praxistest.