Die IRDM PRO SSD hat sehr viel Potenzial.
Nachdem wir das IRDM-Laufwerk auf den zurückliegenden Seiten ausführlich beleuchtet haben, kommen wir nun zu einem abschließenden Fazit des Tests und einer Kaufempfehlung.
Mit der IRDM PRO SSD bietet GOODRAM eine hochwertige SSD für Gamer und Enthusiasten an, die bedingungslose Leistung fordern. Hinsichtlich der eingesetzten Komponenten ähnelt die IRDM-SSD sehr stark der FireCuda 530 von Seagate, die identischen Controller und NAND-Flash verwendet. In Summe kann die Seagate-SSD noch etwas besser performen, was auch die Leistungsrankings am Ende dieser Seite zeigen. Dennoch ist die IRDM PRO SSD ein absolutes High-End-Modell für jedwede Einsatzzwecke ist.
Sowohl bei der Verwendung als primäres Systemlaufwerk, als auch beim Einsatz als sekundäres Datengrab, liegt die IRDM-SSD auf den ersten Plätzen. Damit ist sie ein echter Allrounder und auch Profis dürften für ihre Workstation damit die richtige Wahl treffen. Mit fünf Jahren Garantiezeit und 1.400 TBW ist auch eine entsprechend hohe Haltbarkeit mit inbegriffen. Im direkten Vergleich kann die FireCuda-SSD hier wiederum etwas besser abschneiden und bei 2 TB Speicherkapazität sogar satte 2.550 TBW anbieten. Mit 1.200 TBW liegt die SSD 990 PRO von Samsung etwa auf dem Niveau des IRDM-Drives. Dank eines massiven Kühlkörpers, der sich mit im Lieferumfang befindet, kann man unerwünschtem Thermal-Throttling aus dem Weg gehen, sofern das eigene Mainboard nicht ohnehin SSD-Heatsinks mitliefert.
Aktuell kann man die IRDM PRO SSD mit 2 TB Speicherkapazität ab ca. 200 Euro (Quelle: Geizhals.de, Stand: 02/2023) käuflich erwerben (fünf Jahre Garantie). Der nackte Preis pro Gigabyte liegt bei 10 Euro-Cent und kann sich damit durchaus sehen lassen. In unserem kapazitätsbereinigten Preis/Leistungs-Ranking (siehe Seite 11 des Artikels) erreicht unser 2-TB-Testkandidat damit einen Platz im oberen Drittel des Rankings. Alternativ bietet GOODRAM die IRDM PRO SSD auch in Speicherkapazitäten von 1 TB und 4 TB. Während das 4-TB-Modell identische Performancedaten bietet, muss man bei der Variante mit 1 TB deutliche Einbußen hinnehmen.
| Performance-Ranking (Daten) | |
| Seagate FireCuda 530 SSD, 2 TB (M.2) | 100,0 |
| GOODRAM IRDM PRO SSD, 2 TB (M.2) | 99,3 |
| Samsung SSD 990 PRO, 2 TB (M.2) | 98,0 |
| Crucial P5 Plus SSD, 500 GB (M.2) | 81,7 |
| Samsung SSD 980 PRO, 2 TB (M.2) | 81,6 |
| Samsung OEM Client SSD PM9A1, 2 TB (M.2) | 81,1 |
| Western Digital WD_BLACK SN770, 1 TB (M.2) | 77,9 |
| Crucial P3 Plus SSD, 1 TB (M.2) | 75,4 |
| Western Digital WD_BLACK AN1500, 2 TB (PCIe 3.0 x8) | 71,2 |
| Gigabyte AORUS NVMe Gen4 SSD, 2 TB (M.2) | 66,8 |
| Crucial P3 SSD, 1 TB (M.2) | 56,8 |
| Seagate IronWolf 510, 480 GB (M.2) | 32,3 |
| Seagate IronWolf 125 NAS SSD, 1 TB (SATA) | 12,8 |
| Crucial MX500, 4 TB (SATA) | 11,5 |
| Angaben in Prozent (mehr ist besser) | |
| Performance-Ranking (System) | |
| Seagate FireCuda 530 SSD, 2 TB (M.2) | 100,0 |
| Samsung SSD 990 PRO, 2 TB (M.2) | 90,8 |
| GOODRAM IRDM PRO SSD, 2 TB (M.2) | 90,7 |
| Samsung SSD 980 PRO, 2 TB (M.2) | 85,4 |
| Samsung OEM Client SSD PM9A1, 2 TB (M.2) | 85,3 |
| Western Digital WD_BLACK SN770, 1 TB (M.2) | 84,7 |
| Crucial P3 Plus SSD, 1 TB (M.2) | 80,3 |
| Crucial P3 SSD, 1 TB (M.2) | 73,6 |
| Crucial P5 Plus SSD, 500 GB (M.2) | 70,4 |
| Gigabyte AORUS NVMe Gen4 SSD, 2 TB (M.2) | 62,6 |
| Western Digital WD_BLACK AN1500, 2 TB (PCIe 3.0 x8) | 47,3 |
| Seagate IronWolf 510, 480 GB (M.2) | 37,6 |
| Seagate IronWolf 125 NAS SSD, 1 TB (SATA) | 27,7 |
| Crucial MX500, 4 TB (SATA) | 24,4 |
| Angaben in Prozent (mehr ist besser) | |
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