Microsoft liefert nach eigenen Angaben seit vergangenen Montag die finalen Versionen von Windows Vista Service Pack 1 (SP1) und Windows Server 2008 an Hardware- und Software-Hersteller aus. Mit dem "Release to Manufacturing" (RTM) können etwa OEM-Partner die beiden Lösungen auf ihren Computern vorinstallieren oder Entwickler ihre Software mit den finalen Versionen testen und daran anpassen. Neukäufer von Windows Vista erhalten das Service Pack 1 in wenigen Wochen über neue PCs sowie in der ersten Jahreshälfte 2008 als Einzelprodukt im Handel, so Microsoft. Windows Vista SP1 steht in Kürze auch über Windows Update und als separater Download im Internet zur Verfügung. Es enthält Verbesserungen bei Sicherheit, Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und Kompatibilität. Es bietet auch zahlreiche Erweiterungen für bestehende Funktionen.
Das SP1 umfasst neben allen Sicherheitsaktualisierungen, die über Windows Update verfügbar sind, weitere Verbesserungen. So wurde die BitLocker-Funktion verbessert, so dass jetzt auch weitere Laufwerke neben dem Bootlaufwerk verschlüsselt werden können. Weitere technische Details zu Verbesserungen stellt Microsoft auf TechNet zur Verfügung. Vista SP1 soll laut Microsoft auch Verbesserungen in Hardware- und Geräte-Kompatibilität mich sich bringen. Des Weiteren sollen auch die Antwortzeiten des Betriebssystems generell verbessert worden sein. Die Nutzer werden dies besonders in folgenden Szenarien merken: beim Kopieren und Entpacken von Dateien, der Reaktivierung aus dem Schlaf- oder Standby-Modus, der Leistung Domain-gekoppelter PCs, wenn sie offline von der Domain laufen, sowie bei der Verlängerung der Akku-Laufzeit. Zudem verkürzt es die Einwahlzeit zwischen der Eingabe von STRG+ALT+Entf und des Passworts.
Weitere Informationen zur Installation und zu den Funktionen von Windows Vista SP1 gibt es unter hier.
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