NEWS / TakeTV und FanFare: SanDisk konkurriert mit Apple TV

23.10.2007 19:00 Uhr

Hersteller SanDisk hat bereits am gestrigen Montag einen eigenen Videoplayer vorgestellt. Sansa TakeTV nennt sich das System, das es dem User ermöglicht, TV-Sendungen und Videos, die zuvor auf dem PC aufgezeichnet worden sind, auf dem TV wiederzugeben. In Verbindung mit dem ebenfalls präsentierten Online-Videoservice FanFare soll somit ohne Kabel oder Einrichtung eines drahtlosen Netzwerks die Lücke zwischen Computer und Fernseher geschlossen werden.

Das Gerät, das äußerlich an ein etwas größeres USB-Laufwerk erinnert, wird am Computer einfach per Drag-and-Drop mit Videodateien befüllt und dann in eine am Fernseher angeschlossene Docking-Station gesteckt. Ein am TV-Bildschirm erscheinendes Navigationsmenü ermöglicht dann mittels der mitgelieferten Fernbedienung die Auswahl der einzelnen Beiträge. Die Verbindung zum Fernsehgerät wird dabei über einen Standard-A/V- oder S-Video-Anschluss hergestellt. Eine digitale Verbindung via HDMI ist derzeit, auch aufgrund der maximal unterstützen Auflösung von 720 x 576 Pixeln, nicht vorgesehen. Verarbeiten kann das Sansa TakeTV-System Videos in den Formaten DivX, XVID und MPEG-4.

Der ebenfalls vorgestellte Online-Videoservice FanFare, das derzeit in einer Beta-Version zur Verfügung steht, soll den TakeTV-Player ergänzen. Auf der Plattform finden sich zunächst lediglich 85 TV-Titel, laut SanDisk soll die Auswahl jedoch schon bald steigen. Um sich gegen Konkurrenten wie iTunes und Apple TV durchsetzen zu können, wolle man zur Steigerung des Videoangebots verstärkt Partnerschaften mit populären Inhaltsanbietern wie CBS Corp. und Showtime Networks eingehen. Erschienen ist der Videoplayer vorerst nur in den USA. Zwei verschiedenen Varianten stehen dabei zur Auswahl: ein 4 GB-Modell für 99,99 Dollar und ein 8 GB-Modell für 149,99 Dollar. Über die Online-Plattform FanFare will SanDisk Premium TV-Shows für 1,99 Dollar pro Download anbieten. Ob bzw. wann dass Angebot auch in Europa erhältlich sein wird, konnte SanSisk auf Anfrage von pressetext nicht beantworten.

Quelle: Pressetext, Autor: Patrick von Brunn
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