Nur noch wenige Chancen gibt es für den insolventen Handyhersteller BenQ Mobile. Mittlerweile wurde seitens der Insolvenzverwalter auch bestätigt, dass bis zum Stichtag 31. Dezember 2006 kein Interessent ein Angebot für den Kauf der früheren Siemens-Mobilfunksparte abgegeben habe. Damit werde das Amtsgericht das Insolvenzverfahren eröffnen. Somit hat sich auch die Rettung durch sogenannte "Heuschrecken", also Finanzinvestoren, die noch Ende November als realistisch eingeschätzt wurde, zerschlagen.
Knapp zwei Drittel der ehemals 3.000 Stellen sind bereits gestrichen worden. Eine Möglichkeit für das Überleben sahen Analysten etwa im Fortbestehen als Teil eines großen Auftragsfertigers. Ob es nun überhaupt zu einer Fortführung des Unternehmens - in welcher Form auch immer - kommt, ist mehr als fraglich.
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