Anfang Oktober des letzten Jahres berichteten wir erstmals über eine eventuelle Integration des PDF-Standards in die Microsoft Office Reihe. Nun, gut acht Monate nach der ersten Berichterstattung, scheint eine Einigung zwischen Microsoft und PDF-Entwickler Adobe gescheitert. Adobe fordert eine Entfernung des integrierten PDF-Filters (Portable Document Formats) in Office 2007. Stattdessen solle Microsoft ein separates Tool gegen einen Aufpreis anbieten und PDF damit nicht standardmäßig in jedem Office-Produkt verfügbar machen.
Nach Angaben von Microsoft Chefjustiziar Brad Smith sei das Unternehmen bereit die Integration von PDF-Filtern aus Office 2007 zu entfernen, doch sei eine außergerichtliche Einigung mittlerweile sehr unwahrscheinlich: "Adobe droht mit einer Wettbewerbsklage, falls Microsoft nicht einer Preiserhöhung für die Software zustimmt, die es Microsoft Office-Anwendern erlaubt, Dokumente im Adobe PDF-Format zu speichern", so Smith gegenüber dem Wall Street Journal in der Ausgabe vom vergangenen Freitag. Gespräche hinter verschlossenen Türen seien bereits letzte Woche gescheitert.
Ob und in welcher Form uns PDF-Funktionalitäten in der finalen Version von Office 2007 zur Verfügung stehen werden, steht aktuell also noch in den Sternen.
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