Das neue Windows Vista Betriebssystem konnte auf der Hackerkonferenz Black-Hat in Las Vegas geknackt werden, wie InformationWeek berichtet. Joanna Rutkowska, Sicherheitsexpertin des Singapurer Security-Unternehmens Coseinc, demonstrierte, dass sich die Sicherheitsvorkehrungen trotz Verbesserungen umgehen lassen. So werden in der 64 Bit Version unsignierte Treiber blockiert, um zu verhindern, dass schädlicher Code tief in das System eindringt. Doch obwohl Microsoft viel Arbeit in die Verbesserung der Sicherheit investierte, gelang es Rutkowska ungeprüften Code einzuschleusen und auszuführen. Produktmanagement-Direktor Austin Wilson von Microsoft betonte allerdings gegenüber Journalisten, dass für diesen Hack Administratorenrechte notwendig seien.
"Die Tatsache, dass der Mechanismus umgangen werden kann, bedeutet nicht, dass Vista völlig unsicher ist. Es ist nur nicht so sicher wie in der Werbung versprochen", relativierte Rutkowska die Sicherheitsmängel. Hundertprozentige Sicherheit könne ohnehin nicht garantiert werden, da Hacker immer einen Weg fänden, sich ins System einzuschleichen. Wilson nahm die geglückte Hack-Attacke scheinbar gelassen. "Genau das ist der Grund, warum wir hier sind", meinte er gegenüber Journalisten. Nach Rutkowskas Demonstration zeigte sie noch einige Möglichkeiten, dieser Attacke gegenzusteuern.
Microsoft gibt an, bereits eine Möglichkeit gefunden zu haben, diese Sicherheitslücke zu schließen. Die Auslieferung des Betriebssystems werde deswegen jedenfalls nicht verzögert. Auf der Hacker-Konferenz verteilte der Konzern bereits Preview-Versionen des Vista-Betriebssystems. Zu Beginn des kommenden Jahres, wenn Vista in die Läden kommt, sollen alle Mängel behoben sein. Das Feedback von Sicherheitsexperten soll helfen, die Sicherheitseinstellungen vor der endgültigen Veröffentlichung weiter zu verbessern.
Eine aktuelle YouGov-Studie mit mehr als 16.000 Teilnehmern in 14 europäischen Ländern zeigt ein deutliches Vertrauensgefälle zwischen europäischen und außereuropäischen...
Intel hat mit der Arc G-Series eine neue Prozessorfamilie für Gaming-Handhelds vorgestellt. Die neuen Intel Arc G3 und Arc G3...
KAYTUS hat auf der AI EXPO KOREA 2026 eine neue All-QLC-Flash-Speicherlösung für KI-Infrastrukturen vorgestellt. Die Plattform wurde speziell für extrem...
INNO3D hat mit dem neuen Nvidia MGX 4U GPU Server AGS-4UMGX-R1 eine neue Enterprise-Lösung für KI-, HPC- und datenintensive Workloads...
AMD hat zwei wichtige Meilensteine für seine zukünftige KI- und Rechenzentrumsstrategie bekannt gegeben. Im Fokus stehen milliardenschwere Investitionen in moderne...
Die Familie der IronWolf Pro Festplatten von Hersteller Seagate adressiert vor allem NAS-Systeme im Profi-Segment. Wir haben uns das aktuelle Flaggschiff der CMR-Plattform mit satten 32 TB im Praxistest zur Brust genommen.
Mit der FireCuda X Vault präsentiert Seagate eine neue externe Festplatte, die vollständig über USB-C versorgt wird und bis zu satte 20 TB bietet. LED-Beleuchtung und ein passendes Toolkit runden das Gesamtpaket ab.