Mithilfe des Energy Check 3000 von Voltcraft haben wir sowohl im Idle-Betrieb (mit C1E und EIST), als auch bei maximaler Belastung die Leistungsaufnahme unseres gesamten Testsystems gemessen (ohne Monitor). Zur Volllast-Messung sei gesagt, dass die Grafikkarte hier nahezu unbelastet blieb (2D-Betrieb) und wir wie bei der Temperaturmessung auf parallelen Betrieb von CineBench 9.5 und des MPEG Encoders zum Erreichen von stabilen 100,0 Prozent Prozessorauslastung gesetzt haben. Folgend die Ergebnisse:
| Last Gesamt-Stromaufnahme | |
| Gigabyte X38-DQ6 (X38) | 207,0 |
| Gigabyte P35C-DS3R (P35) | 198,0 |
| Asus P5K Premium (P35) | 196,0 |
| Abit IP35 (P35) | 196,0 |
| Angaben in Watt (weniger ist besser) | |
| Idle Gesamt-Stromaufnahme | |
| Gigabyte X38-DQ6 (X38) | 165,0 |
| Asus P5K Premium (P35) | 161,0 |
| Abit IP35 (P35) | 159,0 |
| Gigabyte P35C-DS3R (P35) | 158,0 |
| Angaben in Watt (weniger ist besser) | |
Bei der Messung der Temperaturen wollten wir uns vor allem unabhängig von den verbauten Temperatur-Sensoren machen und haben uns daher auf eine externe Ermittlung konzentriert. Zu diesem Zweck haben wir wiederum ein Messgerät aus dem Hause Voltcraft herangezogen: Infrarot-Thermometer IR 270H. Jeder beliebige Körper, dessen Temperatur über dem absoluten Nullpunkt (0° Kelvin bzw. -273° Celsius) liegt, sendet Wärmestrahlen im IR-Bereich aus. Anhand eines idealen Wärmestrahlers, dem so genannten "schwarzen Körper", lässt sich somit ein Emissionsgrad der Strahlung ermitteln und daraus die Temperatur bestimmen. Der Grad der Emission variiert hauptsächlich durch die Oberfläche der Messobjekte, weshalb wir uns eines kleinen Tricks bedient haben: Jegliche zu messende Objekte wurden mit matt-schwarzem Klebeband beklebt und lassen sich daher mit dem entsprechenden Emissionsgrad von matt-schwarz (etwa 0,92) messen. Durch diesen Schritt wurden wir nicht nur unabhängig von den Temperatursensoren, sondern auch von den Materialien und Beschaffenheiten der Oberflächen (poliert, lackiert etc.). In der Praxis werden die tatsächlichen Kerntemperaturen der Chipsätze zwar über den Niveaus ihrer Kühlkörper liegen, doch ist dies ein realistischer Anhaltspunkt ohne Einfluss der Board-Sensorik.
Folgend die Ergebnisse im passiven Betrieb, wie er für alle Plattformen vorgesehen ist.
| Northbridge-Temperatur (Last) | |
| Asus P5K Premium (P35) | 44,0 |
| Gigabyte X38-DQ6 (X38) | 46,0 |
| Abit IP35 (P35) | 48,0 |
| Gigabyte P35C-DS3R (P35) | 55,0 |
| Angaben in Grad Celsius (weniger ist besser) | |
| Southbridge-Temperatur (Last) | |
| Gigabyte X38-DQ6 (X38) | 43,0 |
| Asus P5K Premium (P35) | 45,0 |
| Abit IP35 (P35) | 52,0 |
| Gigabyte P35C-DS3R (P35) | 64,0 |
| Angaben in Grad Celsius (weniger ist besser) | |
| Northbridge-Temperatur (Idle) | |
| Gigabyte X38-DQ6 (X38) | 42,0 |
| Asus P5K Premium (P35) | 43,0 |
| Abit IP35 (P35) | 46,0 |
| Gigabyte P35C-DS3R (P35) | 50,0 |
| Angaben in Grad Celsius (weniger ist besser) | |
| Southbridge-Temperatur (Idle) | |
| Gigabyte X38-DQ6 (X38) | 42,0 |
| Asus P5K Premium (P35) | 45,0 |
| Abit IP35 (P35) | 52,0 |
| Gigabyte P35C-DS3R (P35) | 63,0 |
| Angaben in Grad Celsius (weniger ist besser) | |
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