AVM startet den Roll-out von FRITZ!OS 8.50 zunächst für die FRITZ!Box 7690. In den kommenden Wochen soll das Update für weitere aktuelle FRITZ!Box- und FRITZ!Repeater-Modelle folgen. Zu den Neuerungen gehören DNS-Filter, automatische Priorisierung von Videokonferenzen und Online-Gaming, erweiterte Ausfallschutzfunktionen sowie zusätzliche Smart-Home-Automatisierungen.
Mit den neuen DNS-Filtern kann die FRITZ!Box den Zugriff von Geräten im Heimnetz auf bestimmte Domains blockieren. Dabei lassen sich unter anderem öffentlich verfügbare Filterlisten für Werbung, Tracker, Schadsoftware, Phishing-Seiten und Botnets einbinden. Die Funktion soll im weiteren Roll-out auch für ausgewählte andere Modelle verfügbar werden.
FRITZ!OS 8.50 führt außerdem eine automatische Priorisierung echtzeitrelevanter Anwendungen ein. Die FRITZ!Box erkennt laut AVM beispielsweise Videokonferenzen und Gaming-Verbindungen und priorisiert diese automatisch innerhalb des Heimnetzes. Die aktive Priorisierung wird in der Benutzeroberfläche angezeigt und kann bis zu 24 Stunden nachträglich nachvollzogen werden. Die Funktion wird in den kommenden Wochen für ausgewählte Modelle eingeführt.
Die MyFRITZ!App erhält mit dem Smart Check eine Statusübersicht für die FRITZ!Box. Sie zeigt unter anderem für Internet, Telefonie, Heimnetz, WLAN, LAN, USB, Smart Home und Sicherheit Hinweise, Warnungen und konkrete Lösungsvorschläge an. Dazu gehören beispielsweise Hinweise auf eine fehlende Mesh-Verbindung oder Empfehlungen zum Blockieren unerwünschter Anrufe.
FRITZ! Failsafe kann ab FRITZ!OS 8.50 auch mit den FRITZ!Box-4G- und -5G-Modellen genutzt werden. Diese können erstmals einen Internetzugang über einen LAN-Anschluss verwenden. Bei einer Störung der Festnetzverbindung kann dadurch automatisch die Mobilfunkverbindung die Internetversorgung des Heimnetzes übernehmen.




Stand: 20.10.2026 12:00, Quelle: Geizhals Preisvergleich
Für FRITZ!Fon führt AVM einen „Einfachen Modus“ mit reduzierter Menüführung ein. Die Auswahltasten können als Schnellwahltasten für Rufnummern oder Funktionen verwendet werden. Zusätzlich lassen sich bis zu vier Notfallkontakte hinterlegen, die bei einem SOS-Ruf automatisch nacheinander angerufen werden. Auch die Anrufintervalle können individuell festgelegt werden.
Bei den smarten Steckdosen FRITZ!Smart Energy 200, 210 und der angekündigten FRITZ!Smart Energy 201 lässt sich eine automatische Abschaltung konfigurieren, wenn eine bestimmte Leistungsaufnahme über einen festgelegten Zeitraum überschritten wird. Routinen wie „Haus verlassen“, „Nach Hause kommen“ oder „Urlaub“ können außerdem mit Geofences aus der FRITZ!App Smart Home verknüpft werden. Mehrere Auslöser lassen sich kombinieren, sodass eine Routine beispielsweise erst startet, wenn alle Bewohner das Haus verlassen haben.
Die FRITZ!Box 5690 Pro kann zudem als Matter-Bridge eingesetzt werden. Dadurch lassen sich FRITZ!-Smart-Home-Geräte und kompatible Geräte anderer Hersteller in bestehende Matter-Netzwerke von Apple Home, Google Home oder Amazon Alexa integrieren und per Sprachsteuerung bedienen.
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