Der bereits seit Anfang des Jahres anhaltende Preisverfall auf dem DRAM-Markt scheint zu Ende zu sein! "Die Lager der DRAM-Hersteller leeren sich, daher werden die Preise für DRAMs in Kürze kräftig anziehen. prognostiziert Thorsten Wronski, Vorstand von Memphis Electronic, einem Spezialdistributors für Speicher-ICs. "Die Preise für DDR2-Speicher sind auf einem historischen Tiefstand, jetzt ist der Zeitpunkt zur Trend-Umkehr gekommen. Eine Preiserhöhung um 10 Prozent gab es schon. Das hört sich noch wenig an, doch angesichts der Tatsache, dass die aktuellen Preise weit unter den Herstellungskosten liegen, ist dies erst der Anfang. Wir sind jetzt auf die Juni-Preise gespannt. Eine Verdopplung der Preise innerhalb der nächsten Monate würde mich nicht verwundern", erläutert Wronski.
Die Entwicklung kommt für den Speicherspezialisten nicht überraschend. "Der erwartete Vista-Boom und der damit verbundene Bedarf an DRAM-Speichern blieb aus, und die Hersteller saßen Anfang des Jahres mit vollen Lagern aber wenigen Aufträgen da. Dadurch setzte eine Preisspirale nach unten ein, die nun ihren Tiefpunkt erreicht hat", erläutert er weiter. Als Distributor für DRAM, SRAM und Flash kennt Memphis Electronic nicht nur die Bedürfnisse seiner Kunden, sondern beobachtet auch Entwicklungen auf Herstellerseite. "Die Hersteller mussten ihre Überbestände abbauen und senkten die Preise auf weit unter den Herstellungspreis", erklärt Wronski den Verlauf der Preisspirale.
"Auch wenn Marktanalysten weiter mit fallenden Preisen rechnen, die Signale vom Markt sind sehr eindeutig", beschreibt Thorsten Wronski die aktuelle Situation. "Wir rechnen daher für den Juni und Juli mit Lieferverzögerungen auf dem DRAM-Markt und erwarten in diesem Zusammenhang einen massiven Preisanstieg für DDR2-Speicher."
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