Im September 1983 starten der damalige Bundespostminister Christian Schwarz-Schilling und Eric Danke den Btx-Dienst für ganz Deutschland. Basis für eine Vielzahl interessanter Services war der im Jahr zuvor geschlossene Rechnerverbund. Dabei wurden externe Rechner zum Beispiel von Quelle oder der Verbraucherbank an das Btx-Netz angeschlossen. Zu diesem Zeitpunkt eine bahnbrechende Innovation.
Mit Hilfe von Tastatur und Dekoder konnten die Teilnehmer auf dem Fernsehbildschirm Informationen abrufen und über die Telefonleitung Daten austauschen. Bis 1986 verfügten rund 50.000 Teilnehmer über Btx, ein Jahr später hatte sich die Zahl bereits verdoppelt. Ende 1988 liegt sie bei 150.000. Ab 1989 konnte der Dienst auch per Computer genutzt werden.
In den 90er-Jahren erhält Btx einen neuen Namen: Datex J, wobei J für Jedermann stand. Der Name war Programm: 1994 feiert Btx seinen 500.000sten Teilnehmer. Nicht nur mehr Kunden nutzen den Service, er wurde auch immer komfortabler. Seit 1993 ist das gesamte Netz auf ISDN-Zugänge umgestellt, ein Jahr später werden die ersten Fotos übertragen.
1995 schließlich ist die Geburtsstunde von T-Online. Der erfolgreiche Btx-Dienst der Deutschen Telekom wird zusammen mit einem neuen eMail-Dienst und einem Internet-Zugangsangebot zu der neuen Marke zusammengefasst. Bereits ein halbes Jahr später, im Februar 1996, liegt die Kundenzahl bei einer Million. Mittlerweise surfen über 10,3 Mio. Kunden in Deutschland mit T-Online im Internet...
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